Wir SIND EIN ARCHE-BETRIEB!


Wir sind Teil der Arche-Region Flusslandschaft Elbe, die sich der Erhaltung selten gewordener Nutztierrassen verschrieben hat, um die genetische Vielfalt zu sichern. Die Erzeugung und der Verkauf qualitativ hochwertiger Fleisch-, Milch- und Fellprodukte sollen dazu beitragen, verbliebene Tierbestände auf rentable Weise zu erhalten und zu vergrößern.

 

Als Arche-Betrieb pflegen, nutzen und züchten wir diese alten Nutz- und Haustierrassen und tragen so unseren Teil dazu bei. Auf unserem Hof leben Moorschnucken, Bunte Bentheimer Schweine, Thüringer Wald Ziegen, Vorwerkhühner und Lakenfelder und noch weitere, die nicht gefährdet sind.

 

Ob und wie selten gewordener Nutztierrassen gefährdet sind, aktualisiert alljährlich die GEH – Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. – in der Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen. Sie benennt die gefährdete Rasse des Jahres und initiiert Projekte wie das Arche-Hof Projekt mit über 90 Betrieben bundesweit und ist Mitglied in nationalen und internationalen Organisationen zur Erhaltung der Biodiversität. Dank des Engagements ist in Deutschland seit Bestehen der GEH keine Haustierrasse mehr ausgestorben.


Buntes Bentheimer Schwein

Gefährdungsgrad der Kategorie II – stark gefährdet, laut Roter Liste der gefährdeten Nutztierrassen in Deutschland

Verbreitet sind die Tiere in der Grafschaft Bentheim und in Niedersachsen. Einzelbestände gibt es in ganz Deutschland. Das Bunte Bentheimer ist ei mittelrahmiges, langgestrecktes, frühreifes Landschwein mit Schlappohren. Auffallend sind die unregelmäßigen schwarzen Flecken auf weißem oder grauem Grund. Die Rasse ist stressresistent, langlebig, weidetauglich und widerstandfähig gegen Witterungseinflüsse. Gleichzeitig verfügt die Rasse über eine hohe Fruchtbarkeit und ein ruhiges Temperament. Die sind gute Futterverwerter mit ausgezeichneter Fleischqualität und hervorragendem Aufzuchtvermögen. 

Weiße hornlose Heidschnucke (Moorschnucke)

Gefährdungsgrad der Kategorie III - gefährdet,  laut Roter Liste der gefährdeten Nutztierrassen in Deutschland

Die Weiße hornlose Heidschnucke ist ebenso wie die gehörnte Heidschnucke in Norddeutschland verbreitet. Sie entstand vermutlich durch Einkreuzung hornloser, schlicht-wolliger Landschafe in die graue gehörnte Heidschnucke. Die kleinen, hornlosen, mischwolligen Tiere mit den harten Klauen verfügen über einen grazilen Knochenbau und über einen tiefen Rumpf. Der Kopf ist länglich, mit kleinen, schräg aufwärts stehenden Ohren. Das äußere Vlies besteht aus grobem Oberhaar, das innere Vlies aus feinem Unterhaar. Kopf, Beine und Schwanzspitze sind mit feinen weißen Stichelhaaren besetzt. Sie ist eine der leichtesten deutschen Schafrassen und eignet sich daher optimal für die Beweidung vom Moorgebieten. Auch verbeißen sie gern harte Gräser und jungen Baumwuchs. zudem verfügen die Tiere über gute Muttereigenschaften. Ihr Fleisch gilt als Delikatesse.

 

Jedes Jahr kommen unzählige Lammer zu unserer Herde dazu. Die Tiere überwintern im Stall und leben vom Frühjahr bis in den Herbst auf unserer Streuobstwiese. Die Schur der Schafe nutzen wir für unsere Beete als Bedeckung. Wildkraut, das die Nährstoffe abzieht, wächst dort nicht mehr. Der Dung (Nähstoffe) in der Wolle wiederum geht durch das Wässern in den Boden und hilft so den Pflanzen beim Wachsen.

Thüringer Waldziege

Gefährdungsgrad der Kategorie II - stark gefährdet,  laut Roter Liste der gefährdeten Nutztierrassen in Deutschland

Die Ziegen sind in ganz Deutschland verbreitet mit dem Schwerpunkt. Sie sind mittelgroß, zierlich bis kräftig, von schokoladenbrauner Farbe ohne Aalstrich und ohne Anflug von rotbrauner Fuchsfarbe. Auffällig sind die ausgeprägte Gesichtsmaske und die weiß gesäumten Stehohren. Unterbeine, bauch und Spiegel sind weiß. Die Tiere treten gehört und hornlos auf. Thüringer Wald Ziegen sind robust und genügsam, an raues Klima gut angepasst und sehr fruchtbar. Häufig treten Mehrlingsgeburten auf.

Lakenfelder Huhn

Gefährdungsgrad der Kategorie III - gefährdet, laut Roter Liste der gefährdeten Nutztierrassen in Deutschland

Das Lakenfelder ist in ganz Deutschland verbreitet und stammt ursprünglich aus den Niederlanden. Es ist eine mittelgroße, robuste und gesunde Landhuhnrasse, bei denen Hahn und Henne fast übereinstimmend schwarz-weiß gezeichnet sind. Bei unbeschränktem Auslauf sind die Lakenfelder eifrige, unermüdliche Futtersucher, legen weißschalige Eier und eignen sich ebenfalls zur Fleischproduktion – diese ist gering, aber schmackhaft.

 

Durch Naturbrut und Brutkasten sind dieses Jahr weitere kleine Lakenfelder dazugekommen.

Vorwerkhuhn

Gefährdungsgrad der Kategorie Vorwarnstufe - laut Roter Liste der gefährdeten Nutztierrassen in Deutschland

Sowohl der Kopf als auch die Schwanz sind schwarz. Der Rumpf ist tiefgelb, das Untergefieder grau. Auffallend sind die mittelgroßen weißen Ohrscheiben, bei denen ein roter Rand zulässig ist. Das Vorwerkhuhn ist ein kräftiges, gedrungenes wirtschaftliches Zweinutzungshuhn in Landhuhnform, das in Nord- und Mitteldeutschland verbreitet ist. Bei genügend Auslauf ist es ein sehr guter Futtersucher, weshalb es mit einer sparsamen Zufütterung gut auskommt. Sie sind wetterhart und sehr robust.

Deutscher Sperber

Gefährdungsgrad der Kategorie II - stark gefährdet laut Roter Liste der gefährdeten Nutztierrassen in Deutschland

Ein Wirtschaftshuhn in Landhuhnform, das deutschlandweit verbreitet ist. Reichlich mittelhohe Stellung, bei den Hennen gut ausgebildeter Bauch. Die gefällige Form mit der schönen Sperberzeichnung gibt den Tieren ein gutes Aussehen. Deutsche Sperber haben ein lebhaftes Wesen, sind dabei aber sehr zutraulich. Die Hennen legen weißschalige Eier. Sie sind robust, frühreif und frohwüchsig. Wenn man ihnen genug Freilauf gibt, sind sie gute Futtersucher.

Deutsche Pekingente

Gefährdungsgrad der Kategorie II - stark gefährdet laut Roter Liste der gefährdeten Nutztierrassen in Deutschland

Die in ganz Deutschland verbreitete Deutsche Pekingente fällt auf durch die aufrechte, pinguinartige Haltung, einen rechteckigen, massiven Körper mit angezogenem Hinterteil. Wichtige Kopfattribute sind der waagerecht eingebaute, kurze Schnabel, die volle Stirn und die breiten Backen. Farbe ist weiß mit möglichst gleichmäßigem gelben Anflug. Sie ist wetterhart, legt Eier mit weiß-gelblicher Schalenfarbe und eine wirtschaftliche Ente mit vorzüglicher Fleischqualität von besonderer Schmackhaftigkeit. Zudem ist sie ein Lieferant hochwertiger Daunen.

Laufenten

Gefährdungsgrad der Kategorie Beobachtung - laut Roter Liste der gefährdeten Nutztierrassen in Deutschland

Heute sind Laufenten weltweit verbreitet, ursprünglich stammen sie jedoch aus Südostasien. In Europa werden sie gerne als Schneckenjäger in Gärten gehalten. Die aufrecht auf den Zehenspitzen tänzelnde, elegante Ente ist frühreif und hat eine beachtliche Legeleistung, die Eier sind weiß bis grünlich. Durch ihre Agilität benötigt sie einen großen Auslauf – fliegen kann sie jedoch nicht. Zudem sind sie lebhaft und laufen gerne. Trotzdem sind es doch Wasservögel die Wasser zur Nahrungsaufnahme und Gefiederpflege benötigen. 

Pommerngans

Gefährdungsgrad der Kategorie Beobachtung - laut Roter Liste der gefährdeten Nutztierrassen in Deutschland

Pommerngänse haben ein ruhiges Wesen, gute Muttereigenschaften, sind umgänglich und brutfreudig. Durch ihre Beliebtheit sind Pommerngänse heute weit über ihre Ursprungsregion hinaus verbreitet und im ganzen Bundesgebiet zu finden. Sie haben einen großen und kräftigen Körperbau mit breiter Brust, breiten Schultern sowie einer leichten Bauchwamme. Die Fleischgänse haben ein sehr feinfaseriges und wohlschmeckendes Fleisch. Durch seine optische Schönheit ist bei Züchtern vor allem der gescheckte Farbschlag sehr beliebt. Zudem sollen die Stimmlaute dieser Gänse eine beruhigende Wirkung haben.

Wesensgemäße Bienenhaltung

Wesensgemäße Bienenhaltung orientiert sich an den natürlichen Bedürfnissen des Bienenvolks. Sie geht von der Erkenntnis aus, dass das Bienenvolk einschließlich seiner Waben ein Organismus ist, und respektiert den Bien als ein Ganzes. Das drückt sich insbesondere in der Wahrung der Integrität des Brutnestes, Naturwabenbau und Vermehrung über den Schwarmtrieb aus. Beim Schwärmen verlässt die alte Königin mit einem Teil der Arbeiterinnen den Bienenstock. Sowohl im alten wie im neu entstehenden Bienenvolk kommt es infolge des Schwärmens zu einer Brutunterbrechung. Der Schwarm muss erst ein neues Zuhause suchen und für ein neues Brutnest Waben bauen. Der Honigertrag kann durch Schwärmen und den Wabenbau weniger sein als bei der herkömmlichen Bienenhaltung, dies tritt allergings in der Hintergrund wegen der Orientierung auf das, was dem Wesen entspricht und der langfristigen Gesundheit des Volks. 

 

Gestartet haben wir im Jahr ? mit ? Bienenvölker. Bis heute sind ? durch die gute Pflege unserer Imker, das Schwärmen und wieder einsetzten in einen Schwarmkasten dazu gekommen. Jedes Jahr bekommt ihr den Honig nach dem Schleudern und Anfüllen im Hofladen. Aber nur solange der Vorrat reicht. 

Weitere Tiere

• Rinder

• Duroc-Schweine

• Toggenburger Ziegen

• Sussex-Hühner

• Maran-Hühner

• Wachteln